Tell - Das Musical
Informationen
Seebühne Walenstsadt / Schweiz Premiere
Buch: Hans Dieter Schreeb
Gesangstext: Wolfgang Adenberg
Musik: Marc Schubring
Regie: Nico Rabenald, Christopher Tölle
Datum der Premiere
Modell
Produktion
Presse
…Dieses Gebiet, in dem die Gemeinden in den Waldgebirgen lagen und Tell als Jäger mit der Armbrust unterwegs war, empfand Christoph Weyers in seinem lebensgroßen Bühnenbild beeindruckend nach, das ganz aus Rundhölzern besteht. Stufig aufgeschichtet zu Holzpyramiden wie für ein Sonnenwendfeuer stellen sie auf der 60m breiten und 30m tiefen Bühne die begehbare Bergwelt dar, in der Tell und Gessler aufeinandertreffen. Auf der linken Vorderbühne wurde das Holzhaus Tells aufgebaut, auf der Ebene des Orchesters das sog. „Steinhaus“, das Werner Stauffacher (Wolfgang Grindemann) und seiner Frau Gertrud (Sylvia Heckendorn) gehört, und auf der rechten Seite die Schankstube von Tells Schwiegervater Walther Fürst (Christoph Wettstein). An den beiden Beleuchtertürmen befindet sich auf halber Höhe jeweils eine Terrasse: zur Linken mit einem Vorbau des Schlafgemachs des Freiherrn von Attinghausen, bei dem sich die Aufständischen treffen, zur Rechten die Empfangshalle des von Habsburg eingesetzten Landvogts Gessler, von dessen Plateau eine Brücke auf den hinteren Teil der Bühne führt, unter welcher die Hohle Gasse hindurchführt, in der Gessler von Tell erschossen wird. Weyers schuf nicht nur ein eindrucksvolles Tableau vor der nicht minder beindruckenden Kulisse des Walensees mit den Churfisten, sondern verknüpft auch die verschiedenen Schauplätze, zwischen denen die Akteure viele Meter zurücklegen müssen, miteinander und setzt gut erkennbar die Konstellation von Unterdrückten und Unterdrückern – Tell und Gessler – Bauern und Obrigkeit ins Bild…
United Musical /Barbara Kern 25.06.2012
…Ein starkes Bühnenbild von Christoph Weyers nimmt gelungen den Ort der Handlung in der Innerschweizer Bergwelt auf: Aus roh behauenen Baumstämmen und großen Granitblöcken sind stilisierte Bauernhäuser und Berge konstruiert, seitlich abgeschlossen wird die riesige Bühne von zwei Wehrtürmen…
Luzerner Zeitung, 20.07.2012